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Das Wahnsinnsweib

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Prod. Nr: 101
Staffel: Pilot
dt. Erstaus-
strahlung:
24.04.1995
Orig. Erst-
ausstrahlung:
05.07.1989
Originaltitel: Good News, Bad News
Autor(en): Larry David & Jerry Seinfeld
Regie: Art Wolff

Jerry bekommt Besuch über Nacht von einer Frau die er kaum kennt. Er ist sich jedoch über ihre Absichten nicht ganz im Klaren.

ZusammenfassungBearbeiten

Stand-up: Jerry lässt sich darüber aus, wie sehr die Menschen es lieben, auszugehen, nur um dann festzustellen, dass sie nach Hause müssen.

Jerry und George sitzen in Pete's Luncheonette. Jerry ist der Ansicht, der zweite Knopf an Georges Hemd sitzt an einer unmöglichen Stelle. Er will wissen, ob George es nicht anprobiert habe, bevor er es kauft. George antwortet, es habe ihm gefallen, weil es lila ist. Jerry ist der Ansicht, der Sitz der Knöpfe sei das wichtigste bei der Hemdauswahl.

Claire, die Kellnerin erscheint und schenkt den beiden Kaffee nach, koffeinhaltigen für Jerry, koffeinfreien für George. George ist besorgt, weil die Kanne aus der sie ihm einschenkt nicht, wie üblich für koffeinfreien Kaffe, mit einem gelben Strich markiert ist. Claire erklärt, dieser sei abgegangen, sie würde es sich einfach merken. Jerry beruhigt ihn, sie sei eine professionelle Kellnerin und verstehe etwas von ihrem Handwerk. Sie selbst erklärt, sie habe kein Interesse daran, George koffeinabhängig zu machen und verläßt den Tisch.

George will nun von Jerry wissen, warum er seine zweite Show am morgigen Abend nicht machen wird. Jerry antwortet er habe einen Anruf von einem "Wahnsinnsweib" bekommen, die in die Stadt kommt und ihn vielleicht besuchen will. Er habe Laura bei einem Auftritt in Michigan kennengelernt und war ganz begeistert von ihr. George beglückwünscht ihn schon, doch Jerry muss zugeben, dass sie lediglich wegen eines Seminars kommt und ihm am Telefon gesagt habe, sie könnten "vielleicht" zusammen ausgehen. George ist der Ansicht, dass das nichts geben könne, Jerry sei nur ihre Reserve. Jerry will das nicht so recht wahrhaben, weswegen George Claire, die zum Tisch zurückgekehrt ist, befragt. Die Antwort formuliert er dabei im Stile eines Magiers auf einem Notizblock vor und hält diesen verdeckt. Er berichtet Claire von dem Anruf und befragt sie, ob die Frau ihn in einem solchen Falle den Mann wirklich sehen wolle. Sie verneint. George dreht seinen Notizblock um, auf dem groß "NEIN" geschrieben steht. Claire bestätigt Georges Theorie, dass sie lediglich aus Höflichkeit angerufen habe. Jerry hat genug und bittet George, ihn in den Waschsalon zu begleiten, da er zu seinem Trockner muss. George hat keine rechte Lust, er sei müde. Claire wendet sich zu Jerry und beruhigt ihn, sie habe ihm koffeinhaltigen Kaffe eingeschenkt, er würde sich gleich erholen. George ist verärgert, während Claire und Jerry sichtlich amüsiert sind.

Im Waschsalon warten die beiden auf Jerrys Trocknerladung. Jerry bemerkt die Eigenheiten der Waschsalonbesucher. George spricht davon, dass er eine Veränderung im Leben brauche. Jerry wechselt wieder zum Thema "Laura", und erklärt, George wisse ja nicht, wie sie am Telefon geklungen habe. George verzweifelt, er war der Meinung dass das Thema mit seiner Beweisführung bereits abgehakt sei. Alle Signale sprächen gegen ein Date. Jerry ist nun fast überzeugt. Und frustriert, da er sie nicht einmal anrufen kann, weil er ihr Hotel nicht kennt. George will den Waschsalon verlassen und ist der Ansicht, die Wäsche müsste nun doch langsam trocken sein. Jerry ist der Ansicht, man solle technische Abläufe nicht unterbrechen, die Maschine wisse schon was sie tue. George meint, die Wäsche könnte doch übertrocknen. Jerry antwortet, trockener als trocken könne sie nicht werden, das verhielte sich ähnlich wie das tot sein. Jarry läßt das Thema "Laura" nicht los. Während er sich fragt, warum sie ihm den Namen des Hotels nicht genannt habe, öffnet George heimlich die Trocknertür. Die Maschine hält an, und George kann Jerry glaubhaft machen, dass sie durch sei.

Stand-up: Jerry behauptet, der Waschtag sei die einzige Abwechslung für ein durchschnittliches Wäschestück. Die Waschmaschine sei der Nachtclub der Wäsche. Er beschreibt, wie ein Socken den Waschtag nutzt, um seinem Besitzer zu entkommen. Dann wundert er sich, dass viele Waschmittel damit werben, dass sie Blutflecken herauswaschen können. Jerry ist der Ansicht, wenn jemand ein T-Shirt voller Blutflecken habe, sei das T-Shirt in diesem Moment sein geringstes Problem.

In Jerrys Apartement macht Jerry es sich gemütlich, um ein am Abend aufgezeichnetes Fussballspiel anzusehen, als das Telefon klingelt. Jerry geht ran, noch vor einer Begrüßung bittet er den unbekannten Anrufer ihm nicht zu sagen, wie das Spiel ausgegangen ist. Der Anrufer hat sich jedoch lediglich verwählt. "Kessler" klopft von außen an, tritt herein und fregt ihn, ob er noch wach sei. Jerry unterhält sich immernoch mit dem Anrufer, der nicht glauben kann, dass er sich verwählt hat. Jerry legt auf. Kramer sieht das Spiel im Fernsehen und berichtet: "Mann, haben die heut' scheiße gespielt!". Jerry bricht fast zusammen, den ganzen Tag habe er Informationskontakt vermieden, um das Ergebnis nicht zu erfahren. Kramer entschuldigt sich, er sei lediglich gekommen um sich ein wenig Jagdwurst zu borgen.

Jerry will nun wissen, was im Spiel ist. Tief in den Kühlschrank versunken berichtet Kramer. Er behauptet, er sei fast zu dem Spiel hingegangen. Jerry glaubt ihm nicht, schließlich habe er seine Wohnung seit zehn Jahren nicht verlassen. Kramer setzt sich zu Jerry auf die Couch und die beiden unterhalten sich. Kramer fragt nach, warum er eigentlich dieses Wochenende nicht bei Jerry aufkreuzen sollte. Jerry antwortet, das mit Laura habe sich erledigt, er habe das irgendwie missverstanden. Kramer schlägt vor, mal selber mit ihr zu reden. Jerry ist nicht begeistert. Kurz darauf klingelt das Telefon erneut. Es ist Laura. Kramer will den Hörer haben. Während Jerry Laura am Telefon zusagt, sie vom Flughafen abzuholen, sieht Kramer mit lauter Begeisterung den Rest des Spiels. Nachdem er aufgelegt hat, berichtet Jerry Kramer, dass er sie nicht nur vom Flughafen abholen, sondern sie auch bei ihm schlafen wird.

Am nächsten Morgen hilft George Jerry dabei, eine Matratze ins Wohnzimmer zu schleppen. George versteht nicht, warum Jerry einer Frau, die offensichtlich mit ihm schlafen will, ein Extra-Bett baut. Jerry hält die Situation für sehr prekär und will kein Risiko eingehen. Für George sind die Anzeichen jedoch eindeutig, das Argument sie fände kein ordentliches Hotelzimmer könne in einer Stadt wie New York wohl kaum gelten.

Plötzlich stürmt ein Hund durch die Tür , springt George an, wirft ihn auf die Couch und leckt ihn ab. Kramer tritt herein und merkt an, dass George dem Hund sympathisch sei. Als Kramer die "Brautunterlage" sieht, ist er ebenso erstaunt wie George, der nun los will, weil er in zweiter Reihe geparkt hat. Jerry muss mit, will aber vorher das Badezimmer putzen. George rät ihm davon ab, Rockstars würden ihr Bad auch nicht putzen. Jerry setzt sich jedoch durch. Kramer und George unterhalten sich in der Zwischenzeit über Georges Immobiliengeschäft.

Stand-up: Jerry berichtet über den psychischen Terror und Schmerz rund um Rendez-vous. Für ihn ist ein sauberes Bad bei Frauenbesuch unabdingbar. Frauen bräuchten das. Vor allem aber bräuchten sie Wattebällchen. Viele Wattebällchen und große Wattebällchen. Für ihn ist die Funktion dieser Wattebällchen vollkommen merkwürdig. Er vergleicht ein Rendez-vous mit einem Vorstellungsgespräch, das die ganze Nacht dauert. Der einzige Unterschied sei, dass man bei einem Vorstellungsgespräch selten nackt dastehe.

Am Flughafen warten George und Jerry in der Wartehalle auf Laura. Jerry fände es toll, wenn man eine Frau einfach so fragen könnte, was sie denkt. Dann entfiele das Suchen nach Anhaltspunkten während des Rendez-vous. George beruhigt ihn, er werde schon an der Begrüßung merken, wie es um ihn und Laura gestellt ist. Sie gehen verschieden Begrüßungsvarianten durch. Währenddessen verläßt Laura bereits das Gate, stellt ihre Koffer ab, schleicht sich von hinten an Jerry heran und hält ihm die Augen zu. Sie begrüßen sich, Jerry stellt George vor. Die Männer schnappen sich das Gepäck und die drei verlassen den Flughafen. George erwähnt dabei noch, dass diese Art der Begrüssung nicht in seinem Handbuch stand.

In Jerrys Apartement angekommen bittet Jerry Laura, es sich gemütlich zu machen, Lara kommt der Bitte umgehend nach und räkelt sich auf dem Sofa. Jerry bietet ihr etwas zu Essen an, sie hat lieber Lust auf ein Glas Wein. Dann möchte sie das Licht runterdimmen. Dann fragt sie Jerry, ob sie vielleicht die folgende Nacht auch noch bei ihm übernachten könne. Jerry hat nichts dagegen. Er fragt sie, wie ihre Pläne für den morgigen Tag sind. Sie habe außer dem Seminar nichts vor und würde gern mit ihm eine Touristenbootsfahrt um die Manhatten unternehmen. Jerry ist leidlich begeistert, in Anbetracht der sich anbahnenden Situation sagt er allerdings zu.

Das Telefon klingelt, jemand möchte Laura sprechen. Sie berichtet dem Anrufer von der Reise, der anstehenden Bootstour und davon, dass sie noch eine weitere Nacht bleiben wird. Der Anrufer ist offenbar schwer enttäuscht. Nachdem sie aufgelegt hat, warnt sie Jerry, er möge sich doch nie verloben. Jerry ist erstaunt, und fragt sie, ob das ihr Ernst sei. Sie berichtet ihm von der emotionalen Achterbahn, die ihr die Verlobung einbrächte. Jerry kann es sichtlich nicht fassen.

Stand-up: Jerry berichtet, dass er von Frauen und ihren Signalen keine Ahnung habe. Männer seien nicht so subtil. Männer gäben verständliche Signale, sie pfiffen von Baugerüsten oder hupten im Auto, wenn eine Frau vorbeigeht. Im Hupen seien die Männer spitze. Und dann wunderten sie sich, dass die Frauen nicht auf sie abführen.

HintergrundinformationenBearbeiten

  • Elaine Benes ist in dieser Folge noch nicht mit von der Partie
  • Cosmo Kramer hörte in dieser Folge noch auf den Namen "Kessler", in der Synchronisation wird sein Name allerdings nicht genannt.

DialogzitateBearbeiten

Ein bisschen sterben geht nicht, und nichts kann zu stark trocknen. (Jerry)

Links und VerweiseBearbeiten

GaststarsBearbeiten

VerweiseBearbeiten

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